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03. April 2025 | Pressemitteilung
Wissenschaftlerinnen des MPIDR und der Radboud Universiteit zeigen, dass Einstellungen zu Geschlechterrollen den Kinderwunsch beeinflussen. Sie schlussfolgern, dass niedrige Geburtenraten in egalitären Gesellschaften nicht zwangsläufig auf strukturelle Hürden für Elternschaft zurückzuführen sind, sondern sich auch aus veränderten Wertvorstellungen und Lebensprioritäten ergeben können. more
02. April 2025 | Defo-News
In der aktuellen Ausgabe der Demografischen Forschung Aus Erster Hand widmen sich alle drei Beiträge dem Thema Migration. more
02. April 2025 | Pressemitteilung
Wie Geld für Bildung den Einfluss niedriger Geburtenraten auf die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit ausgleicht, zeigt eine heute veröffentlichte Studie von Mikko Myrskylä, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock. Er und seine Co-Autor*innen verwendeten finnische Daten in einer Simulation, um zu untersuchen, wie die Wirtschaft schrumpft, wenn die Geburtenrate sehr niedrig ist, und wie Investitionen in Bildung die kleineren Geburtenjahrgänge ausgleichen können. Sie stellen fest, dass solche Investitionen die Produktivität der Arbeitskräfte erhöhen und so die geringere Zahl an Arbeitskräften ausgleichen. more
24. März 2025 | News | Ausgezeichnet
Diego Alburez-Gutierrez, Forschungsgruppenleiter am MPIDR, erhält den IUSSP Early Career Award 2025 Europe. Die IUSSP Early Career Awards wurden 2023 von der International Union for the Scientific Study of Population (IUSSP) für jede Region der Welt ins Leben gerufen. Der Preis würdigt herausragende Beiträge junger Forscher*innen in den verschiedenen Weltregionen zur Entwicklung unseres Faches und des breiteren Feldes der Bevölkerungswissenschaft und fördert die weltweite Sichtbarkeit ihrer Leistungen. more
21. März 2025 | News | Ausgezeichnet
Migrationsforscherin Athina Anastasiadou gewinnt den Best Paper Award der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD). Die Wissenschaftlerin wurde am 20. März 2025 bei der Jahrestagung der DGD für ihre Veröffentlichung „Gender Differences in the Migration Process: A Narrative Literature Review” in der Fachzeitschrift „Population and Development Review” ausgezeichnet. more
17. März 2025 | News
Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) hat einen Zusammenhang zwischen der Einführung der Covid-19-Impfung und einem Rückgang der Geburtenraten neun Monate danach festgestellt. In den meisten untersuchten Ländern kehrten die Geburtenraten nach der Impfung jedoch wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurück. Es wurden keine Hinweise auf langfristige negative Auswirkungen der Covid-19-Impfung auf die Geburtenrate gefunden. more
13. März 2025 | News | BLICKPUNKT
In ihrer aktuellen Studie stellen Josephine Jackisch und Alyson van Raalte vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) fest, dass eine schwierige Kindheit ein wichtiger Faktor für Ungleichheiten in der Sterblichkeit ist. Ihr Einfluss ist genauso groß wie der etablierter verhaltensbezogener Risikofaktoren, etwa Rauchen oder Bewegungsmangel. more
12. März 2025 | News | Leseempfehlung
Andrea Colasurdo vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) und Riccardo Omenti von der Università di Bologna haben in einer aktuellen Studie die potenziellen Vorteile und Fallstricke bei der Nutzung von Online-Genealogien für die demografische Forschung untersucht. Am Beispiel der FamiLinx-Datenbank untersuchten sie, wie sich die Vollständigkeit und Qualität der demografischen Informationen in Online-Genealogiedaten auf deren Nutzbarkeit auswirken. more
11. März 2025 | News | BLICKPUNKT
Eine aktuelle Studie des MPIDR hat Unterschiede in der Fertilität zwischen Stadt und Land und den Einfluss des Bildungsniveaus der Frauen in diesen Regionen untersucht. Das höhere Bildungsniveau führt generell zu niedrigerer Fertilität, wobei in ländlichen Gebieten die Fertilitätsrate höher ist als in städtischen Gebieten, unabhängig vom Bildungsniveau der Frauen. Die Berücksichtigung dieser Faktoren in einem multidimensionalen Bevölkerungsprognosemodell könnte zu genaueren Bevölkerungsprognosen und zur Entwicklung effektiverer Maßnahmen in den Bereichen Fruchtbarkeit und Gesundheit führen. more
03. März 2025 | News | Interview
Jeder fünfte Erwachsene in Europa ist von Hörverlust betroffen, der mit negativen gesundheitlichen Folgen wie Demenz in Verbindung gebracht wird. Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) untersucht den Einfluss von Bildung auf die Prävalenz von Hörverlust in verschiedenen europäischen Bevölkerungsgruppen. Donata Stonkute, Forscherin am MPIDR, und Yana Vierboom (Princeton University) fanden heraus, dass Bildungsungleichheiten bei Hörverlust je nach Alter, Geschlecht und Region variieren. more